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Herzlich Willkommen, Sedat!


Häfnerhaslach  Hallo Sedat,
herzlich Willkommen beim TSV Häfnerhaslach und auf dem Heiligenberg! Wir freuen uns, dass du Dir einige Minuten für eine kleine Vorstellung nimmst, damit der TSV dich besser kennenlernt.
Du bist der neue Trainer für die 1.+2. Mannschaft der Herren beim TSV. Die Jungs kennen dich nach den vielen Trainingseinheiten und Spielen bereits besser. Wie sieht dein Leben abseits des Fußballs aus?


Ich bin 29 und wohne seit 1999 in Eberdingen, wo ich mich sehr wohlfühle. Ich bin seit dem 14. April verlobt und werde am 11.02.2017 meine Verlobte Pinar, mit der ich sehr glücklich bin, heiraten. Ich habe in der Jugend in vielen Vereinen gespielt. Das Höchste, was ich spielen konnte war in der Oberliga Baden Württemberg. Nach der Jugend spielte ich eine Saison mit dem SGV Freiberg in der Oberliga. Danach musste ich leider wegen einer schweren Verletzung fast ein Jahr pausieren. Nach der Pause spielte ich 2 Jahre in Hemmingen, wo ich in die A-Liga aufgestiegen bin und 6 Jahre in Nussdorf, 4 davon als Trainer, wo ich in meinem ersten Jahr ebenso in die A-Liga aufgestiegen bin. Meine Trainerkarriere hat mit der Nussdorfer A-Jugend angefangen. Eine Saison in der Bezirksliga. Danach habe ich fast 4 Jahre die erste Mannschaft in der A-Liga trainiert. War eine sehr erfolgreiche Zeit.

Du konntest dich bereits im Frühjahr mit den Verantwortlichen Schneider und Gerlacher auf eine Zusammenarbeit einigen und kurz darauf gab es auch ein Treffen mit dem Mannschaftsrat.
Wie verliefen die Gespräche für dich und warum fiel schlussendlich die Entscheidung pro Häfnerhaslach?


Ich hatte nach dem ich es nach der Vorrunde angekündigt habe in Nussdorf aufzuhören einige Angebot. Ich wollte aber eine junge Mannschaft, die ich neu formen kann. Im ersten Gespräch mit Reiner hatte ich schon ein gutes Gefühl, weil die Vorstellungen ähnlich waren. Beim zweiten Mal haben wir uns dann über alles offen und ehrlich unterhalten. Es hat einfach alles gut gepasst. Ich war der Meinung, dass ich die Erwartungen von der Mannschaft, Verein und Umfeld erfüllen kann.

Nachdem Du einige Wochen nach der Entscheidung in Nussdorf zurückgetreten bist, hattest Du in der Rückrunde Zeit, einige Spiele deines neuen Vereins zu besichtigen.
Welche Eindrücke konntest du da bereits gewinnen?


Ich habe gemerkt, dass ich eine Mannschaft übernehmen werde, in der sehr viel Potential steckt. Mir sind natürlich einige Defizite aufgefallen. Die Mannschaft war zwar in der Offensive sehr gut, aber die Wege nach hinten haben viele nicht gemacht. Dadurch wurde man sehr leicht ausgekontert. Keine Kompaktheit, zu wenig Kommunikation, zu brav zum Gegenspieler und sehr anfällig bei Standards. Konditionelle Schwäche natürlich auch. Viele Spiele wurden nach Führung in der Schlussphase gergegeben.

Wie sollte Deine Mannschaft auftreten bzw. was ist Dir wichtig, wie die Mannschaft spielen sollte?

Mir ist es wichtig, dass die Mannschaft taktisch diszipliniert spielt und das 90 Minuten. Wir müssen immer und egal gegen wen als Mannschaft aufreten und uns den Allerwertesten aufreißen. Nur dann werden wir belohnt. Gute Einzelspieler können in der langen Saison vielleicht 2-3 Spiele entscheiden, aber wenn wir ein Team sind und jeder sich zu 100% auf seine Aufgaben konzentriert, werden wir eine erfolgreiche Saison spielen.

In Nussdorf hattest Du schon die Doppelfunktion des Spielertrainers inne, die Du hier auf dem Heiligenberg fortführen wirst.
Was sind in Deinen Augen die Vor- und Nachteile des Spielertrainers und wie identifizierst Du dich mit der Aufgabe?


Ein Trainer hat meiner Meinung nach nur den Vorteil, dass er von außen bisschen mehr sieht wie ein Spielertrainer. Als Spielertrainer hat man zwar die doppelte Belastung, aber man kann das Spiel besser lenken und steuern weil man auf dem Platz steht. Ich denk, dass eine junge Mannschaft einen Spielertrainer oder jungen Trainer braucht.

Deine erste Vorbereitung mit dem TSV neigt sich dem Ende. Ihr hattet viele Wochen Zeit euch besser kennenzulernen und es fanden auch schon einige Testspiele sowie der Stadtpokal, den ihr gewinnen konntet, statt.
Wie ist Dein erster Eindruck und wie fällt Dein erstes Fazit aus?


Ich bin mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Ich hätte mir aber eine bessere Trainingsbeteiligung von der zweiten Mannschaft gewünscht. Ich denke, dass wir uns verbessert haben. Wir machen nicht mehr so viele einfache Fehler im Spielaufbau und haben Kompaktheit in der Defensive. Auch die Standards sehen schon viel besser aus. Für Mannschaften, die auf Augenhöhe sind, sah es im Stadtpokal ehr gut aus. So langsam weiß jeder, was er in der Defensive und Offensive machen muss, Wir sind aber natürlich gerade vielleicht bei 60%. Wir müssen jede Woche besser werden.

In welchen Bereichen siehst Du deine Mannschaft bereits gut aufgestellt und wo siehst Du deutliche Defizite, die unbedingt verbessert werden müssen?

Es sieht alles eigentlich ganz ordentlich aus. Wir müssen aber das Umschaltspiel in der Defensive verbessern und einfacher und cleverer beim Passspiel werden. Da sind wir teilweise noch zu überhastet.

Es folgt nun das erste Saisonspiel in Gündelbach. Was wünschst Du dir für dieses Spiel?

Die ersten Spiele sind immer sehr schwer, weil die Mannschaften noch nicht bei 100% sind. Ich erwarte taktische Disziplin und das wir als Team auftreten und geduldig spielen. Das könnte nämlich ein sehr schweres und Geduldsspiel werden. Deswegen müssen wir ruhig bleiben und die Nerven bewahren. Dann wird sich unsere Qualität durchsetzen.

Wie sehen Deine Ziele für diese Saison und auch langfristig aus?

Ich oder wir sollten die junge Mannschaft nicht unnötig unter Druck setzen. Ich bin neu hier in dem Verein und brauche Zeit. Das habe ich bisher immer betont. Eine Mannschaft neu zu formen geht nicht so schnell. Und genau das ist mein oder unser Ziel. Natürlich muss es aber auch Spaß machen. Dann kommt auch jeder gerne ins Training.

Vielen Dank Sedat für die ausführlichen Antworten und dass Du dir Zeit für dieses Interview genommen hast. Wir wünschen Dir und Deiner Verlobten Pinar eine rasche Eingewöhnungszeit und dass die ersten Erfolge nicht lange auf sich warten lassen.
Auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit!




Quelle: Jonathan Makrai mit Sedat Yilmaz vom 20.08.2016 | 14:01 Uhr

   


   

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